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Die Via Claudia Augusta folgt den Spuren einer bedeutenden römischen Verkehrsverbindung über die Alpen. Heute ist die historische Route vor allem als abwechslungsreicher Fernradweg bekannt und führt durch eindrucksvolle Landschaften in Deutschland, Österreich und Italien. In Tirol und Südtirol verbindet sie alpine Täler, historische Orte, Burgen, Seen sowie ausgedehnte Obst- und Weinlandschaften.
Die Ursprünge der Via Claudia Augusta reichen bis in die Römerzeit zurück. Der Ausbau der Straße wurde unter Kaiser Claudius vollendet und diente dazu, den Raum nördlich der Alpen mit dem heutigen Norditalien zu verbinden. Historische Meilensteine und archäologische Funde erinnern noch heute an die Bedeutung dieser alten Alpenverbindung.
Eine der bekanntesten Varianten des heutigen Radwegs führt vom bayerischen Donauwörth über Füssen und den Fernpass nach Tirol. Weiter geht es durch das Oberinntal hinauf zum Reschenpass. Dort erreicht die Route Südtirol und folgt dem Vinschgau mit bekannten Orten wie Glurns, Schlanders und Naturns in Richtung Meran.
Besonders reizvoll ist der Südtiroler Abschnitt entlang der Etsch. Der Radweg führt durch Apfelgärten und Weinberge und passiert zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten. Von Meran verläuft die Strecke weiter über Bozen durch das Südtiroler Unterland in Richtung Trentino. Dank der gut ausgebauten Radwege lässt sich die Via Claudia Augusta sowohl auf einer mehrtägigen Radreise als auch auf einzelnen Tagesetappen entdecken.
Neben der abwechslungsreichen Landschaft macht vor allem die Verbindung aus Geschichte und Aktivurlaub den besonderen Reiz der Route aus. Römische Spuren, mittelalterliche Städte und alpine Kulturlandschaften begleiten Radfahrer auf ihrem Weg über die Alpen und machen die Via Claudia Augusta zu einer der bekanntesten Fernradrouten der Region.