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Der Vinschgauer Radweg zählt zu den schönsten Genussradrouten Südtirols. Vom Reschensee nahe der österreichischen Grenze führt die Strecke durch den gesamten Vinschgau hinunter bis nach Meran. Dabei folgt sie weitgehend der Etsch und verläuft auf den Spuren der historischen Via Claudia Augusta.
Auf rund 83 Kilometern geht es überwiegend bergab oder auf flachen Abschnitten durch eine abwechslungsreiche Landschaft. Vom hochalpinen Obervinschgau führt die Route vorbei an Seen und weitläufigen Wiesen, durch mittelalterliche Ortschaften und schließlich durch die für den unteren Vinschgau typischen Apfelgärten.
Radfahren durch den Vinschgau
Die Tour beginnt in Reschen und führt zunächst am Reschensee mit seinem berühmten versunkenen Kirchturm von Graun vorbei. Anschließend geht es entlang des Haidersees in Richtung Burgeis und Mals. Oberhalb von Burgeis thront das eindrucksvolle Kloster Marienberg, während wenig später die mittelalterliche Stadt Glurns mit ihrer vollständig erhaltenen Stadtmauer erreicht wird.
Weiter führt der Radweg über Prad am Stilfserjoch und Laas nach Schlanders. Vorbei an Göflan, Latsch und Schloss Kastelbell geht es durch die Obstgärten des unteren Vinschgaus nach Naturns. Von dort führt die Route weiter über die Töll bis in die Kurstadt Meran.
Dank des deutlichen Höhenunterschieds zwischen Reschen und Meran verläuft ein großer Teil der Strecke angenehm bergab. Damit eignet sich der Vinschgauer Radweg auch hervorragend für Genussradler, Familien und E-Biker.
Besonders praktisch ist die Kombination von Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln. Entlang der Strecke befinden sich mehrere Bahnhöfe und Fahrradverleihstationen, wodurch sich die Tour flexibel verkürzen oder in einzelne Etappen aufteilen lässt.
Die Verbindung aus Natur, Kultur und historischen Sehenswürdigkeiten macht den Vinschgauer Radweg zu einer besonders abwechslungsreichen Möglichkeit, den Vinschgau auf zwei Rädern zu entdecken.