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Ötztaler Alpen

Gletscher und mächtige Dreitausender zwischen Südtirol und Tirol


Die Ötztaler Alpen zählen zu den eindrucksvollsten Hochgebirgslandschaften der Ostalpen. Sie erstrecken sich beiderseits der Grenze zwischen Südtirol und Nordtirol und sind geprägt von mächtigen Dreitausendern, ausgedehnten Gletscherflächen, einsamen Hochtälern und kristallklaren Bergseen. Höchster Gipfel der Gebirgsgruppe ist die Wildspitze mit 3.768 Metern.

Auf Südtiroler Seite gehören vor allem das Schnalstal und das Matscher Tal zu den bekannten Ausgangspunkten für Touren in die Ötztaler Alpen. Zu den markanten Gipfeln zählen die Weißkugel mit 3.739 Metern, der Similaun mit 3.599 Metern und die Finailspitze mit 3.514 Metern. Auch der Schnalser und der Gurgler Kamm gehören zu dieser Gebirgsgruppe.

Wandern und Bergsteigen in den Ötztaler Alpen

Die Ötztaler Alpen bieten unzählige Möglichkeiten für Wanderungen, anspruchsvolle Bergtouren und hochalpine Gletschertouren. Besonders reizvoll sind die Touren rund um Vernagt und Kurzras im Schnalstal. Ziele wie der Finailsee, die Similaunhütte oder die Finailspitze führen Wanderer tief hinein in die ursprüngliche Hochgebirgslandschaft. Viele der Gipfeltouren verlaufen über vergletschertes Gelände und setzen entsprechende alpine Erfahrung und Ausrüstung voraus.

Weltbekannt wurden die Ötztaler Alpen durch den Fund von Ötzi, dem Mann aus dem Eis. Die mehr als 5.000 Jahre alte Gletschermumie wurde 1991 am Tisenjoch nahe dem Hauslabjoch entdeckt. Heute erinnert ein steinernes Monument an die Ötzi Fundstelle inmitten der hochalpinen Landschaft zwischen Schnalstal und Ötztal.

Mit ihren Gletschern, Bergseen und imposanten Dreitausendern sind die Ötztaler Alpen ein außergewöhnliches Ziel für alle, die ursprüngliche Hochgebirgslandschaften und anspruchsvolle Bergerlebnisse suchen.

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Mein Onkel Ötzi und ich sind vor ungefähr 5300 Jahren für die Winterferien hierher gekommen. Die Landschaft war einfach atemberaubend – Berge, Schnee, wilde Natur. Nur die Schlafzelte waren leider nicht besonders bequem und es gab weder Betten noch Toiletten. Frühstück oder Abendessen im Hotelkonzept? Fehlanzeige. Jeder hat draußen versucht, irgendwie zu überleben. Wir haben uns an dem Tag mit einer Ziege durchgeschlagen, die wir in den Bergen gefangen haben. Zum Glück hatten wir auch getrocknete Pilze und Hirschfleisch dabei. Ich habe das zwischendurch einfach als Snack gegessen. In Anatolien, wo wir herkamen, war ich übrigens der erste und einzige Tattoo-Künstler der Welt. Ich habe vielen Menschen kunstvolle Tattoos gestochen. Mein Onkel liebte meine Tattoos. Während ich ihm sein 62. Tattoo stach – ja, du hast richtig gehört, zweiundsechzig! – wurden wir plötzlich angegriffen. Es waren niemand anderes als die barbarischen Germanenstämme. Rückständig, grausam und überaus aggressiv. Wir flohen und versteckten uns in der Dunkelheit. Wir dachten, wir könnten ihnen entkommen und hofften nur, dass wir die Nacht überleben und es irgendwie nach Italien schaffen würden – unser Traum: Pizza, Pasta und Eis am sonnigen Strand! Aber leider kam es anders. Mein Onkel, der alte Eiszapfen, hatte Gelenkschmerzen und hustete – und so wurden wir von den Germanen entdeckt. Diese Germanen wollten mehr Arbeitskräfte in ihren Stämmen, gaben den Leuten irgendwann sogar Essen und Unterkunft, ganz ohne zu arbeiten. Sie wollten halb Afrika und den Nahen Osten umsiedeln – und wir mussten fliehen! Ich rannte vorne, mein Onkel keuchte hinterher. Nur noch ein Berg trennte uns von der italienischen Grenze – danach wären wir sicher gewesen. Ich war völlig durchgefroren, aber Adrenalin hielt mich warm. Mein Onkel? Er war eh als „der Eismann“ bekannt – frieren tat er nie. Plötzlich standen wir vor einem Fluss. Er war größtenteils zugefroren, nur ein paar Stellen waren offen. Ich hüpfte über die Eisplatten auf die andere Seite. Ötzi folgte mir – doch in diesem Moment traf ihn ein Pfeil mitten in den Rücken, abgeschossen von einem Germane. Er fiel in den Fluss. Ich war am Boden zerstört. Ich wollte zurück und mich verabschieden – aber als ich ankam, war er schon tot. Die Kälte hatte ihn wirklich wie eine Statue aussehen lassen. Er war fast in Rente! Er liebte es, Tiere an Höhlenwände zu malen, Brombeeren zu naschen und zu jagen. Wandern, Skifahren und Zelten in den Bergen waren seine Hobbys. Ich wollte ihn begraben, aber der Boden war gefroren wie Beton. Ich schaute in seine kleine Tasche – dort lagen ein paar Brombeeren und getrocknete Pilze, aber sie waren nass geworden. Ich ließ sie dort – vielleicht wollten die Leute, die ihn irgendwann finden, wissen, was sein letztes Mahl war. Ich verabschiedete mich und beschloss, doch nicht nach Italien zu gehen. Allein zog ich weiter ins warme und fruchtbare Mesopotamien. Dort sammelte ich bald eine Menschenmenge um mich, gründete erst einen Stamm, dann eine Stadt und schließlich meinen eigenen Staat. Ich nannte ihn „Sumer“, nach meinem Namen. Es war eine ziemlich spannende Zeit: Wir erfanden die Schrift, schufen ein Regierungssystem, führten Steuern ein (okay, die Germanen waren später sogar besser darin), bestimmten unsere eigenen Götter – es war viel los! Aber nichts davon konnte die Lücke füllen, die mein Onkel hinterlassen hatte. Er war immer in meinem Herzen und meinen Gedanken. Ich hoffe, die Götter nehmen ihn zu sich und schenken ihm ein gemütliches Leben im Jenseits. Meine einzige Sorge ist, dass zwei wandernde Germanen ihn finden. Das wäre das Schlimmste – sie würden Tests an seinem Körper machen und ihn in einem Museum ausstellen. Oh Götter, bitte bewahrt ihn davor! Zum Glück liegt er hoch oben auf einem Berggipfel, wo ihn hoffentlich nie ein vernünftiger Mensch finden wird. Also bin ich ganz beruhigt. Das war’s. Ich hoffe, euch hat’s gefallen. Wegen der tragischen Erinnerungen an meinen Onkel Ötzi kann ich leider nur eine niedrige Bewertung geben. Bitte berücksichtigt das bei der Beur
tayfun akdeniz
Es geht zu viel wald fahrt
Martin Gepart
Der Berg Der Schnee Der Pain des Wanderns liegt tief Das Schrein des Weibs ist Schief Die Kraft des Willens mich rief zu bewandern die Ötztaler Alpen meine Probleme selbst zu verwalten und den Hebel umzuschalten mich selbst am Leben zu erhalten ~Der Kritische
Der Kritische
Perfekte Destination, wenn man sich in tw. hochalpinem Gelände bewegen will. Oder einfach nur die Panoramen genießen. Gastgeber, Wanderwege, Bergtouren und andere Freizeitmöglichkeiten gibt es haufenweise, so dass ein Urlaub in den Ötztaler Alpen nicht langweilig wird.
Klaus G.
Der Hauptteil dieses Gebirgszugs liegt in Tirol/Österreich.
Roman Polak
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