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- Kasamutz in den Pragser Dolomiten
Der 2.333 Meter hohe Kasamutz ist ein wenig bekannter, aber landschaftlich reizvoller Gipfel in den Pragser Dolomiten. Westlich des Höhlensteintals und unweit von Toblach gelegen, bietet der Berg eine ruhige Alternative zu den bekannteren Gipfelzielen der Umgebung.
Während sich in der Region mit dem Pragser Wildsee, der Plätzwiese oder den Drei Zinnen einige der bekanntesten Ausflugsziele der Dolomiten befinden, zeigt sich die Landschaft rund um den Kasamutz deutlich ursprünglicher und weniger frequentiert. Besonders beeindruckend ist der Blick auf den mächtigen Dürrenstein, der sich südwestlich des Gipfels erhebt.
Ein klassischer Ausgangspunkt für die Wanderung auf den Kasamutz befindet sich beim Soldatenfriedhof Nasswand im Höhlensteintal südlich von Toblach. Von hier führt der Weg zunächst durch das bewaldete Flodige Tal bergauf.
Über Waldwege und zahlreiche Serpentinen gewinnt man kontinuierlich an Höhe. Unterwegs besteht die Möglichkeit zu einem Abstecher zur Flodigen Alm, bevor der Weg weiter zum Sattel zwischen dem Sarlkopf und dem Kasamutz führt.
Vom Sattel geht es schließlich über den Bergrücken und Bergwiesen hinauf zum Gipfelkreuz auf 2.333 Metern. Oben angekommen eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick auf die umliegenden Berge der Pragser Dolomiten und besonders auf die markante Felskulisse des Dürrensteins.
Für die Tour vom Höhlensteintal auf den Kasamutz sind eine gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich. Bei einer Strecke von rund 11 Kilometern werden etwa 1.000 Höhenmeter überwunden.
Gerade seine ruhige Lage macht den Kasamutz zu einem interessanten Ziel für Wanderer, die abseits der bekannten Dolomiten-Hotspots unterwegs sein und die ursprüngliche Bergwelt rund um Toblach und Prags entdecken möchten.