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Die Stubaier Alpen gehören zu den eindrucksvollsten Gebirgsgruppen der Zentralalpen und erstrecken sich beiderseits der Grenze zwischen Südtirol und Nordtirol. Auf Südtiroler Seite reichen sie bis in das Ridnauntal, Pflerschtal und Wipptal. Mächtige Dreitausender, Gletscher, kristallklare Bergseen und ursprüngliche Hochtäler prägen die abwechslungsreiche Hochgebirgslandschaft.
Höchster Gipfel der Stubaier Alpen ist das Zuckerhütl mit 3.507 Metern, das auf Nordtiroler Seite nahe der Grenze zu Südtirol liegt. Zu den weiteren bekannten Gipfeln zählen der Wilde Freiger mit 3.418 Metern, die Sonklarspitze und der markante Pflerscher Tribulaun mit 3.097 Metern. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Gebirgsgruppe am Talschluss von Ridnaun, wo die Landschaft zunehmend hochalpin und von Gletschern geprägt wird.
Wandern in den Stubaier Alpen
Auf Südtiroler Seite bieten vor allem das Ridnauntal und das Pflerschtal zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen und anspruchsvolle Bergtouren. Beliebte Ziele sind die Teplitzer Hütte, die Grohmannhütte und das auf 3.195 Metern gelegene Becherhaus – eine der höchstgelegenen Schutzhütten Südtirols.
Ein besonderes Naturerlebnis bietet die Sieben-Seen-Tour im hinteren Ridnauntal. Die anspruchsvolle Hochgebirgswanderung führt unter anderem zu den Moarer Egetseen und durch eine weitgehend unberührte alpine Landschaft. Auch im Pflerschtal führen zahlreiche Wege hinauf zu Almen, Berghütten und aussichtsreichen Gipfeln.
Die Kombination aus Gletschern, Bergseen, imposanten Dreitausendern und ursprünglichen Tälern macht die Stubaier Alpen zu einem vielseitigen Ziel für Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber.